S.M.A.R.T.(e) Zeile stecken

Marcus Schönrock/ Juli 25, 2020

Moin Moin,
nachdem ich etwas aufschieberitis hatte und es einfach nicht geschafft habe in meinem mir gesetzten Wochenrhythmus zu bleiben, kommt wohl jetzt das perfekte Thema. um dem aufschieben entgegen zu wirken.
Nämlich träumen bzw. meine Ziele definieren.
Ich weiß nicht ob ihr schon mal was von „SMART“en Ziele gehört habt, aber ich erzähle das jetzt eh kurz.
SMART ist ein Akronym für folgende Bestandteile der sinnvollen Ziel definition.


S – Spezifisch
Die Ziele sollten möglich präzise Formuliert sein, also z.B. nicht ich werde reich sein. Denn ab wann ist man reich ? Und ist monetäre Reichtum gemeint oder reich an Freunde oder sowas.
M – Messbar
Tja, beim ich werde reich sein, sollte es doch messbar sein oder ? Also der Kontostand bzw. das Depot wäre ja mal ein guter Anfang. Dennoch kann ein anderes Ziel vielleicht gar nicht so gut messbar sein. Zum Beispiel die Qualität deiner Freunde, du könntest jetzt Fragebögen wie Sheldon Cooper auslegen ;-), aber das scheint doch etwas weit hergeholt.
A – Attraktiv

Sind wir mal ehrlich manchmal setzen wir uns ein Ziel, was cool wirkt, aber reißt es uns wirklich mit. So dass du alles dafür gibst, ich glaube manchmal eher nicht. Nehmen wir Sport als Beispiel und setzen uns das Ziel ein Six-Pack zu haben, das klingt erstmal attraktiv, aber manchmal wenn ihr euch schon so wohl in eurem Körper fühlt und auch sonst alles gut ist, dann wird dieses Ziel wohl nicht attraktiv genug sein, dass ihr genug investiert, um das Ziel zu erreichen.
R – Realistisch

Unrealistische Ziele sind naja… halt unrealtitisch. Was soll ich noch dazu sagen, ein Ziel wo ihr von Anfang denkt, das könnt ihr nicht erreichen solltet ihr eher so aufbauen, das ihr es in Etappen verpackt, die erreichbar werden.
T- Terminiert

Ich weiß nicht wie es euch manchmal geht, aber in den letzten Tagen von Abgaben wurde meist mehr getan, als in der ganzen Zeit davor. Und ganz nach diesem Prinzip lohnt es sich auch seine Ziele zu setzen, natürlich sollte es nicht so laufen, das alles Last-Minute fertig wird, das definitiv nicht, aber etwas Druck und genug schlechtes Gewissen hat schon einiges in Bewegung versetzt. So könnt ihr auch euch indirekt antreiben eure Ziele zu verfolgen.

So ich würde sagen das war gerade die „Pflicht“ zu den SMART(en)-Zielen, doch ich habe mir gerade mal wieder ein schickes Video angeguckt, wo jemand genau davon abgeraten hat sich solche Ziele für die persönliche Entwicklung zu stecken, tja …. was tue ich jetzt, etwas Kür um im Sprichwort zu bleiben:
Ich sage nämlich, erstmal weitergehen. Kurz zum Video, es ging besonders darum das man Groß-Träumen und Formulieren solle und dann wurden Elon Musk und andere Milliardäre genannt, ja das hat bestimmt etwas und ich glaube das geht auch. Frei nach dem Motto es gibt mehr als einen Weg der nach Rom führt, werden verschiedene Wege euch weiterbringen, nur manchmal muss man auch einen Weg erstmal anfangen zu gehen und nicht gleich den Weg der nach Abkürzung aussieht nehmen und den Weg mit der Beschilderung ignorieren. Es könnten nämlich beide Wege zu eurem Ziel führen.
Und da kommen wir dem interessanten Punkt auch näher, SMART ist nur eine Möglichkeit sein Ziele zu visualisieren und sich mehr damit zu beschäftigen und darum geht es. Es ist meiner Meinung nach nicht entscheidend, wie ihr euch mit euren Ziel beschäftigt, aber ihr müsst euch mit euren Ziele beschäftigen. Denn wenn ihr das nicht tut, werden eure Ziele auch nicht wahr und das will ja nun keiner, also seine Ziele nicht erreichen 😉

Aber was sind eigentlich meine Ziele ?
Gute Frage und tatsächlich finde ich das momentan gar nicht so leicht zu beantworten, denn ich habe viele Dinge im Kopf, die mich beschäftigen und mit denen ich gerne Erfolg haben bzw. wo ich weiter im Leben kommen möchte. Es gibt ja nicht nur die Karriere und sonst nichts, ich habe auch Freunde, Familie, Hobbies und sowas.
Aber ich kann das ja mal versuchen zu Gruppieren und vermutlich wird, das gleich ähnlich wie mein Leitbild aussehen, was ich gestern in dem „Über Mich“-Abschnitt hinzugefügt habe.

Ziele für die Karriere
– hohes Gehalt 😛
Okay machen wird das mal etwas SMART(er)
Spezifisch = hohes Geld => Was ist denn jetzt hoch, 100.000€ im Monat klingt doch mal cool oder ?
Messbar = Gehaltsabrechnung 😉
Attraktiv = Hmmm … naja nur Arbeiten um das Geld zu verdienen ist für mich definitiv nicht genug, ich möchte ja auch etwas damit erreichen 😉
Ich möchte in einem Bereich arbeiten bei dem ich die Welt für andere leichter machen kann, da trifft es sich gut das ich mal behaupte die Medizintechnik passt da ganz gut. Das war übrigens auch einer meiner Gründe warum ich damals den Arbeitgeber gewechselt habe, bei meiner vorherigen Tätigkeit hat mir persönlich dieser Aspekt irgendwie gefehlt.
Realistisch = 100.000€ im Monat => Upsi, ich glaube das krieg ich wenn überhaupt in Vorstandsebene oder so hin, aber das beißt sich dann mit der Attraktivität, denn das ich definitiv nicht so attraktiv für mich.
Dann muss ich das wohl eher in andere Dimensionen versetzen.
Sagen wir mal so 100.000€ im Jahr, also ca. 7.700 € im Monat bei 13. Monatsgehältern, also das scheint doch gar nicht mehr so unrealistisch und ich fände das als reguläres Gehalt doch ganz gut.
Terminiert = Gestern ? Nee, Spaß beiseite das ist ein wirklich hohes Gehalt für diese Branche und dafür muss man schon auch die passenden Qualifikation ausweisen und um diese zu erreichen braucht man nicht nur Talent, sondern auch Zeit. Da ich mit meinem aktuellen Gehalt schon für mein Alter einen wirklich gutes Niveau habe und mich noch weiterbilden will – dazu später mehr – finde ich in 5-8 Jahren das doch nicht für komplett übertrieben. Es ist zwar sportliche, aber nicht komplett unrealistisch.
Ich muss zugeben, ich hoffe mein Chef liest das nicht und verdreht schon die Augen 😉 Dennoch stehe ich zu dieser Aussagen und es fühlt sich schon ganz gut an das hier im Internet einfach mal rauszuhauen 😀

Also zusammen gefasst:
Ich habe das Ziel in 5-8 Jahre ein Jahresgehalt von 100.000€ bei 13. Monatsgehältern zu beziehen und dabei etwas in meinen Augen sinnvolles Erschaffen.

Keine Angst ich werde jetzt nicht jedes Ziel hier in der Form durch formulieren, aber so als Übung für mich und euch, finde ich das doch ganz gut.
Aber ich habe noch andere Ziele für meine Karriere:
Ich möchte in diesem Jahr noch die Entkopplung von 1-2 Software-Modulen unserer Software beginnen.
Kurzer Check: Ja, das ist mir SMART genug.

Und meine Ziele mit diesem Blog, ja den Zähle ich mal zur Karriere.
Ich möchte dieses Jahr die ersten 100 aktiven Leser bzw. Besucher im Monat erreichen.
Hier muss ich, ich habe keine Ahnung, wie SMART das ist, aber mit etwas Recherchieren muss ich sagen es ist nicht vollständig unrealistisch und das genügt mir als Einschätzung.

Ein Ziel für den Blog, was mehr zur Gewohnheit werden soll, ist:
Regelmäßiges am liebsten Wöchentliches Posten neuer Inhalte für euch.
Das ist jetzt weniger SMART formuliert, aber es soll ich eher eine Gewohnheit werden und wie ich jetzt schon unlängst bewiesen habe, das klappt bei mir auch nicht so einfach.

Jetzt folge mal so ein paar Ziele, die ich noch habe, aber diese sind jetzt nicht alle als SMART Ziele ausformuliert, das werde ich über die Zeit aber noch tun (hoffe ich) 😀
Soziale Ziele:
– Regelmäßig Zeit mit meinen Freunden & meiner Familie verbringen.
Finanzielle Ziele:
– Finanzielle Unabhängigkeit erreichen
– Mit diesem Blog Geld verdienen.

Private Ziele/Weiterentwicklung:
– Regelmäßig Sport machen
– Regelmäßig Meditieren
– Regelmäßiges Weiterbilden u.a. mit Fachbüchern, Talks
Weitere Karriere Ziele:
– Einen Talk auf einer Messe halten
– Eine eigene App veröffentlichen

Hoch aktuell ist noch etwas was mich seit einige Woche immer mehr beschäftigt, das nachholen eine Masters im Fernstudium, im Moment schwebt mir da ein Studiengang der IUBH vor:
Master of Science Artificial Intelligence

Achja, bevor ich es vergesse oder jemand fragt.
Was hat das jetzt mit Refactoring zu tun ?
Ich stelle mal die Behauptung auf, das es ein S.M.A.R.T.(es) Ziel ist, das der Code spätestens zum Release eine gute Qualität hat und alle Tests besteht und das kann man mit Refactoring im Code erreichen.
Und zusätzlich soll es nicht nur um den Code gehen, sondern das Mindset was einem weiterhilft.Denn auch hier kann ich jetzt behaupten, das auch das Refactoring in seinem eigenen Leben eine Möglichkeit ist, sich weiterzuentwickeln.
Ihr findet/identifiziert etwas das euch stört und beginnt damit das „Problem“ zu beheben. Das kann auch eure persönliche Entwicklung sein und nicht nur das ändern von etwas Code 😉
Und eure „Unit-Tests“ können eure S.M.A.R.T.(en) Ziele sein.

Von daher frohes Refactoring 🙂

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